Wenn wir anders sehen, denken wir auch anders.

 

Mit der Entscheidung f ü r das Schöne, Genuss und Staunen verändert sich Deine Wahrnehmung.

Ich liebe es, meine Erfahrung mit Dir zu teilen und Dich mit Entdeckerlust anzustecken.

 

A N D E R S sehen ist e i n  Weg, das Leben zu genießen.

 

 

 

 

Deine Wahl . Anders sehen . Deine Kreativität . Dein Spiel . Dein Gewinn

 

Es beginnt mit einfachen Übungen im gewohnten Umfeld.

Betrachte den Raum neu. Tu so, als kämst Du zum ersten Mal zu Besuch.

Schau aus dem Fenster, was hörst und siehst Du. Folge dem Spiel des Lichts ...

Es geht um die Sensibilisierung Deiner Sinne.

 

 

Lektion 1

Deine Wahl

Räume - Ausblicke

I

Die Entscheidung, ob wir Lust oder Frust, Gewohntes oder Neues erleben wollen, liegt bei jedem selbst.

Wir haben die Wahl und können uns für Veränderung entscheiden.

Die Wahl eines unbekannten Weges ist mutig. Alles Neue, noch nie Probierte, hat etwas Ungewisses.

Wir begeben uns auf einen neuen Weg, der spannend ist und uns mit tollen Erfahrungen überraschen kann.

.......

Übung

Nimm den Raum, in dem du am liebsten bist mit all seinen Besonderheiten ins Visier. Es kann auch dein Balkon, Garten oder die Terrasse sein. Stell dir vor, du bist derjenige, dem du diese Wohnung für eine gewisse Zeit vermietet hast und betrittst sie zum ersten Mal. Du siehst dir alles ganz genau an. Was erzählt der Raum über den Eigentümer. Anhand welcher Gegenstände und Utensilien. Du kannst dich auch auf den Boden legen, die Perspektive verändern. Abwechslungsreich und auffällig sind Licht und Schatten im Tagesverlauf – morgens ist das Licht anders als am Spätnachmittag. Beobachte es genau. Nimm dir die Zeit, und beobachte diese sanften Wechsel. Gibt es Reflektionen, die du bisher nie beachtet hast.

Mauervorsprünge und Ecken. Schatten von Tischbeinen oder der Jalousie, Licht, was sich in Vorhängen bricht,

Aber auch Lampen- und Kerzenlicht oder der Schein des Mondes verändern die Farben, machen Kanten und Ecken weicher oder kontrastreicher.

 

Notiere deine Beobachtungen. Hat es etwas Beruhigendes für dich? Ist es erholsam?

Nimmst dich der Raum gefangen. Denke nicht darüber nach, was du vielleicht verändern möchtest, nimm einfach nur wahr und beschreibe es.

Was hast du so noch nie gesehen? Schreib alle Beobachtungen in dein Buch. Wenn du fertig bist halt die darauffolgende Seite frei.

WICHTIG – Schalte während du dich auf das Sehen konzentrierst Handy, Radio, PC und andere Medien aus. Deine ungeteilte Aufmerksamkeit ist sehr wichtig.

.......

II

Bist du für den nächsten Schritt bereit?

Gehe zum Fenster. Öffne es und schließe kurz deine Augen (wenn nicht gerade tiefster Winter ist oder Sturm tobt).

Was hörst du. Hörst du eine Amsel, Reifen auf Kopfsteinpflaster oder einen Rasenmäher…

Was riechst du. Frische Wäsche auf der Leine, Benzin, Kaffeeduft …

Öffne deine Sinne und nimm alles wahr.

Schau nun hinaus. Was gibt es alles zu sehen. Sie genau und forschend hin, so als wärst du gerade aufgewacht und hättest dir noch gar keine Gedanken über den Sinn der Dinge gemacht.

Wandere mit deinem Blick umher.

Siehst du Baumwipfel die vom Wind bewegt werden, Hauswände mit Fensterreihen, Straßen mit Menschen und Verkehr. Schallt der Lärm bis zu Dir oder hast Du das Glück, in einen Garten zu schauen aus dem nur die Geräusche der Vögel zu hören sind? Regnet es vielleicht und die Tropfen laufen an der Scheibe entlang. Wirbelt Wind die trockenen Blätter durch die Luft. Sind dunkle Wolken aufgezogen oder taucht die untergehende Sonne den Himmel in phantastische Farben. Ist vielleicht Abend und du kannst nur dunkle Schatten und Lichter erkennen.

Wort-Bilder, die Dir deutlich machen, dass es ungeheuer viel zu sehen gibt, wenn wir unsere Augen und Sinne öffnen und wie wichtig dabei die volle Aufmerksamkeit ist. Vielleicht sind es überraschende Augen-Blicke, die Dich im Nachhinein noch staunen oder lächeln lassen.

Was siehst Du, was Dir noch nie aufgefallen ist. Schau so, als würdest Du zu Gast sein und alles zum ersten Mal erforschen.

Notiere alle Deine Beobachtungen. Beschreibe, was dich überrascht und was deinen Blick angezogen hat. Danach lass ein oder zwei Seiten frei (wenn du ein Buch benutzt)

 

- Auszug aus Teil 1 -

 

 

Allmählich vergrößert sich dann der Radius. Schritt für Schritt verändert sich auch Dein Fokus.

Du erhältst von mir jede Menge Anregungen, an welchen Ecken und Orten Du fündig werden kannst.

 

Auf dem Weg zum Einkauf, beim Warten an der Ampel, an jeder Straßenecke kannst Du es nun "üben".

Dafür ist weder zusätzliche Zeit noch irgendeine Vorbereitung nötig.

Nur Lust auf Neues, mehr brauchst Du nicht.

 

Nach einiger Zeit wirst Du spüren, ein lästiger Einkauf kann Spass machen,

das Warten auf die Bahn absolut spannend sein.

Die Freude an überraschenden Augenblicken und ungewohnten Perspektiven bereichert Dich.

...

 

 

Lektion 3

Deine Kreativität

Zeichen - Schatten - Spuren - Bewegung

I

Entdecken … Beobachten … Staunen

Wir sehen an, auf, aus, ein, fern, herein, herab, nach, weg, wieder, zu oder den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Bilder sind eine universale Sprache. Sie werden auch auf anderen Kontinenten verstanden und können ohne Umwege Emotionen in uns auslösen.

Das Bild eines vertrauten Menschen, der vielleicht nicht mehr da ist, kann uns zu Tränen rühren oder wir lächeln beim Anblick einer geliebten Person. Das macht die Kraft der Bilder deutlich.

In allen Medien werden wir von Bildern überschüttet. Filmsequenzen wechseln in anstrengend schneller Abfolge. Fragt man sich am Morgen, was habe ich gestern eigentlich gesehen, ist meist nicht viel hängen geblieben.

Die überraschendsten Reaktionen rufen Bilder hervor, die etwas völlig Unspektakuläres zeigen. Trockene Gräser vor einer Schuppenwand, der Blick in undurchsichtiges Wasser mit braunem Laub am Grund,

ein halbgeöffnetes Fenster mit einem Stück Gardine … Es sind wohl die Bilder, die wir alle in uns gespeichert haben, die wir aus der Kindheit kennen und daher werden wir heute davon besonders berührt.

.......

II

Bilder, die durch Wind und Wetter, Licht und Schatten, Tag und Nacht, Sommer und Winter entstehen. Sie können an Landschaften von William Turner oder farbige Skizzen von Paul Klee erinnern.

Eine scheinbar verborgene Welt, die von unserer Phantasie erweckt wird und unsere Kreativität anregt.

Karin: Ich würde verrückt werden

Christine: Warum verrückt

K. Verrückt vor diesen Eindrücken, Farben, Kombinationen und den Möglichkeiten...Kreativität

C. Das tägliche Sehen und Bildermachen verhindert das Verrücktwerden. Ein bisschen verrückt bleibt aber und bringt Bewegung ins Leben …

Übung

Finde unbeabsichtigte Malereien. Schau dich um nach Spuren von Wind und Wetter, Verwitterung und Rost.

Du findest sie an brüchigen Mauern, bemoosten Steinfundamenten, Litfaßsäulen mit hunderten von Papierschichten, Papier- oder Flaschencontainern, wie sie an jeder Straßenecke stehen, Zäunen oder Gartentoren, deren Anstrich bröckelt, verlassene Garagen. Auch vom Regen ausgewaschene Ritzen, Schlaglöcher, zersplitterte Scheiben, ein schön gewebtes Spinnennetz in einem Winkel – all das kann verzaubern.

Notiere, fotografiere oder skizziere alles, was dir auffällt.

Risse wie geheimnisvolle Schriftzeichen in Mauern, Kratzspuren an farbigen Containern, Holzmaserungen an Bauzäunen, abblätternde Farbschichten, bereiftes Laub am Boden,

Reflektion in einer Scheibe, erste gelbe Blüten im Schnee, glitzernde Eisschichten, bunte Wäschestücken auf der Leine, eine grüne Gartenlaube mit blauer Regentonne davor,

Bauwerke, die sich in einer Pfütze spiegeln, eine alte Garagentür mit rostigem Schloss …

.......

III

IMMER und ÜBERALL kommen wir mit dem Wechsel von hell und dunkel, Tag und Nacht in Berührung.

Licht was das Dunkel erhellt. Licht was Gegenständen einen Schatten hinzufügt, Farben und Umrisse verändert, Kontraste schafft oder weiche Übergänge.

Nachts sind nicht nur alle Katzen grau. Farben wandeln sich zu hell dunkel wenn Sonnenlicht fehlt. Lampenlicht kann warm und kühl sein. Es verändert die Farben der Dinge.

Schauen wir gegen das Licht, sehen wir die Umrisse der Gegenstände scherenschnittartig und ihre Farbigkeit und Struktur weniger differenziert.

Faszinierend sind wandernde, länger oder kürzer werdende Schatten im Lauf des Tages oder zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Im Winter haben die Dinge lange Schatten so wie auch am frühen Abend im Sommer.

Finde Bewegtes, Unbewegtes und alles was wächst.

Was bewegt sich und wie. Insekten, Vögel, Katzen, Hunde, Wasser ...

Was ist bewegungslos. Böden, Wände, Flächen, Türen, Fenster, Säulen ... auch Gullideckel sind unterschiedlich und manchmal sehr interessant …

Was wächst. Moos, Bäume, Blumen, Flechten, Gras …

Übung

Finde interessante Schattenbilder. Lichtspiele im Raum mit Lampenlicht, Sonnenlicht, was dunkle Schatten an Wände wirft. Pflanzen die sich an Mauern spiegeln,

Schatten von Menschen, Reflexionen in Scheiben, der unruhige Lichtschein einer Kerze, der Gegenstände geheimnisvoll verändert, Licht und Schatten in Kleinstadtgassen, Pflanzenschatten hinter Abdeckplanen …

Du kannst natürlich auch immer alle andere Entdeckungen festhalten, die bemerkenswert für dich sind und deinen Blick fesseln.

Der Schwerpunkt sollte dabei in dieser Übung beim Lichtspiel liegen.

Mach dir Notizen und lass wieder Seiten unbeschrieben. Bring neben dem Erlebnis DEINE Bilder mit nach Hause. Lass sie entwickeln oder drucke sie aus.

Woran erinnerst du dich zu Hause am meisten. Was hat dich gefangen genommen. Wobei hast du deine Umwelt völlig vergessen, weil du so fasziniert warst.

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- Auszug aus Teil 3 -

 

 

 

Den Kurs A N D E R S sehen sende ich Dir per Email.

Darin enthalten sind 24 Seiten Text und anleitende Übungen sowie zahlreiche Bildanregungen.

Mit dem Material kannst Du bequem Schritt für Schritt Deine Art der Wahrnehmung verändern und

wirst zunehmend Freude dabei empfinden.

 

 

 

 

Ich freue mich darauf, Deine Art Anders zu Sehen, kennenzulernen.

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