Bilder bedürfen keiner Erklärung. Sie sind schon in der Seele angekommen, wenn wir erst zu sprechen beginnen.


Allerdings wird Christine Koch gern gefragt, wie ihre Bilder entstehen - drum:

Es ist nichts als Fotografie: nackte Bilder gefundener Details, den Farben etwas zum Leuchten geholfen, sonst alles belassen, so wie Belichtungszeit und Blende es wollen.


Keine Montage, keine Manipulation - wo ist da die künstlerische Leistung? Die gefundenen Strukturen hat doch der Zufall geschaffen und schafft sie weiter - wenn Metall rostet und Glas zerspringt, immerzu, still und von vielen vielleicht ungesehn?


Die Künstlerin mit dem Fotoapparat komponiert nicht, sie findet den einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit, der plötzlich und glücklich zu ihrer Seele paßt.

Die Hand der Künstlerin tut nichts zur Sache - ihr Auge, ihre Seele aber leisten volle Arbeit.

Diese Bilder sind nie willkürlich noch beliebig – es gibt sie, weil sie starke Resonanz finden in der Seele ihrer Schöpferin - um nun in uns Wiederhall zu finden: als

 

“die ununterbrochene Nachricht, die aus Stille sich bildet.”*


Es ist nichts als genau gehört, es ist nichts als ein Augenblick.


Nichts?

 

 

Peter Herzog, 2018, Dresden - aus dem neuen FotoBand "Nichts" - erscheint voraussichtlich Anfang 2019

 

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